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Projekt idetic

Aus dem Projektstudium der Hochschule Furtwange University im Jahr 2010 in den Studiengängen "Medieninformatik" und "Online Medien" ist ein eigenständiges studentisch Projekt entsprungen. Derzeit befassen sich 4 Studenten und Prof. Dr. Stefan Selke mit neuen Konzepten und Entwicklungen im Bereich des Lifeloggings.

Projektstudium 2010

Die Hochschule Furtwangen University sieht im vierten und fünften Fachsemester der Studiengänge „Online Medien“ und „Medieninformatik“ ein Projektstudium vor. Hier führen Studenten in kleinen Gruppen innerhalb von zwei Semestern ein Projekt eigenständig durch – von der Planung bis hin zur Realisierung.

Im Rahmen dieses Projektstudiums entstand im Sommersemester 2010 unser Projekt idetic. Idetic ist eine eigene Wortkreation, angelehnt an „eidetic memory“, was soviel wie fotografisches Gedächtnis bedeutet.

Das Thema

Das Projekt idetic hat sich zum Ziel gesetzt die Thematik des Lifelogging in Theorie und Praxis voranzutreiben. Lifelogging stellt hierbei den Überbegriff für die Erfassung, Archivierung und Interpretation jeglicher digitaler Lebensdaten. Hierbei können Kommunikationsdaten ebenso wie Vitaldaten und permanente Audio-/Video- und Bildaufzeichnungen von Relevanz für das Projekt sein.

Anwendungsbereiche des Lifelogging finden sich in der Medizin und im Sicherheitsbereich (z.b. Polizei, Militär, Feuerwehr...) ebenso wie in der Erinnerungsforschung. In Zeiten von Twitter und Facebook, in denen die Benutzer zunehmend persönliche Daten im Internet veröffentlichen, stellt Lifelogging aber auch eine technologische Weiterentwicklung eines sich abzeichnenden Trends dar.

LifeLogging

Lifelogging, als Weg zum digitalen fotografischen Gedächtniss, erschafft somit eine Erweiterung unseres eigenen Erinnerungsvermögens. Für unsere Arbeit wird auch die Wirkung und/oder Manipulation der menschliche Erinnerung durch die digitale Gedächtnissstütze ein zu betrachtender Faktor sein. 

In unserem Projektstudium wollen wir das neuartige LifeLogging mit mehreren Testpersonen durchführen. Deren Logdaten  können dann optisch ansprechend auf einer Webplattform präsentiert werden, je nachdem, welche Daten der Lifelogger freigibt.





Hardware

Als Hardware dient die Vicon Revue, welche auf der Microsoft SenseCam basiert. Mit dieser Kamera werden im Intervall von 30 Sekunden Bilder im Format von 640x480 Pixel geschossen. Die Kamera kann man bequem um den Hals hängen.

Des Weiteren arbeiten wir nebenher auch noch an einer Smartphone-App, welche es ermöglicht, Lifelogging ganz bequem mit einem Smartphone durchzuführen, sodass keine zusätzliche Hardware notwendig ist.

Ende des zweiten Projektsemesters wollen wir also eine optisch schön gestaltete Webplattform entwickelt haben, auf der die Lifelogger ihre Logdaten je nach eigener Selektion präsentieren können. Durch mehrere Testlogger erhoffen wir uns eine große Variation an Logdaten, um diese dann auch auswerten und filtern zu könne

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